AGGP (Aktion Gsundi Gsundheitspolitik), EVS (ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz, Sektion ZH/SH), FGS (Frauengewerkschaft Schweiz), FISIO (Schweiz. Physiotherapieverband, Kantonalverband ZH/GL), SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Sektion ZH, GL, SH), SHV (Schweiz. Hebammenverband, Sektion ZH und Umgebung
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Petitionsübergabe am 15.11.06, Rathaus, Limmatquai
Das städtische Gesundheitspersonal sieht mit dem neuen Lohnssystem (SLS) die lohnmässige Gleichstellung typischer Frauenberufe übergangen und die Lohndiskriminierung der Gesundheitsberufe fortgesetzt. Seine berechtigten Aufhol- und Lohngleichheitsansprüche fanden an den vorausgegangenen Verhandlungen im Ergebnis keine oder nur unzureichende Berücksichtigung: So ist zum wiederholten Mal der bisher zu tiefe Lohn Basis für die Überführung ins neue Lohnsystem. Fehllagen im bestehenden Lohnsystem lassen sich nicht durch Massnahmen nach der Überführung korrigieren, sondern müssen vorgängig stimmig gemacht werden.
1'517 Pflegefachfrauen und -männer, Ergo- und PhysiotherapeutInnen, Hebammen aus den städtischen Spitälern, aus Kranken- und Pflegeheimen, Spitexzentren und Schulen haben in den letzten drei Wochen eine Petition unterschrieben, die heute dem Zürcher Gemeinde- und Stadtrat öffentlich vor dem Rathaus überreicht wird. Innerhalb von nur drei Wochen haben bereits rund 40 Prozent des städtischen Gesundheitspersonals die Petition unterschrieben.