10. Dezember 2009: Der Regierungsrat hat am 10.12.09 seinen Beschluss zum TP3 (Teilprojekt 3 Lohnteilrevision) bekannt gegeben. Dieser legt für das Gesundheitspersonal auf dem Papier zwar höhere Lohnklassen fest, doch sind die Anfangslöhne unverändert tief. Die AGGP nimmt in einem Mediencommuniqué Stellung.
Ende Nov. 2009: Versand des AGGP-Bulletins Nr 23
23. November 2009: Der AGGP-Vorstand nimmt die Diskussion zum Thema "Qualität, Sparmassnahmen und Personal" wieder auf.
Anfang Oktober 2009: Das LoNaII-Büro verschickt Briefe an die BetreiberInnen. Das AGGP-Seki gibt zahlreiche Beratungen zu den städtischen Lohnnachzahlungen II
30. September 2009: Die KOG nimmt Stellung zur Mitteilung des Stadtrats über die Lohnnachzahlungen II. "Die KOG (Koordinationsgruppe Trägerinnenschaft Lohngleichheitsverfahren Stadt Zürich) freut sich, dass in den nächsten Tagen Angehörige des Gesundheitspersonals nach den Nachzahlungen für die Periode 1997 bis 2002 nun auch für die Zeit nach der Überführung in das städtische Lohnsys-tem SBR 2000 im Jahr 2002 Nachzahlungen erhalten werden (LoNa II).
Leider wiederholt sich die Geschichte bezüglich der Verjährung. Nur denjenigen wird die volle Nachzahlung ausgerichtet, die mit Betreibung einen Verjährungsunterbruch erwirkt haben. Die Übrigen haben zwar aufgrund des Urteils einen Rechtsanspruch. Sie können diesen wegen der Verjährung aber nur für den Zeitraum ab September 2004 realisieren. Es gehen ihnen Nachzahlungen für 2 Jahre und 5 Monate verloren."
15. September 2009: An der Kundgebung vom 15.9.09 protestierten gut 200 Gesundheitsangestellte gegen die geplante Lohnteilrevision (TP3) die insbesondere die Frauenberufe der Gesundheitsangestellten diskriminiert.
1. September 2009: Nach dem Urteil vom November 2007 zu den Gleichstellungsklagen des Gesundheitspersonals hat nun das Bundesgericht auch über dessen Beschwerden aus dem Jahr 2002 gegen die diskriminierende Lohnüberführung entschieden. Das Bundesgericht verlangt von der Stadt Zürich, die Überführungen der Gesundheitsberufe ins neue Besoldungssystem per 1. Juli 2002 zu wiederholen und allfällige Diskriminierungen zu beheben. Die Stadt muss nun alle Überführungen von 2002 des Gesundheitspersonals, das betrieben hat, wiederholen und hinsichtlich der altrechtlichen Löhne Korrekturen vornehmen. An der Veranstaltung vom 1.9.09 infomierte die KOG über die Bundesgerichtsurteile zu den Nachzahlungsforderungen für die Zeit vom 1.7.2002 bis 1.7.2007. Nach langer Wartezeit sind die Urteile endlich eingetroffen. Es geht dabei um die Überleitung ins Besoldungssystem der städtischen Besoldungsrevision 2000 (2. Baustelle). Informiert wurde an der Veranstaltung ebenfalls über die letzte Besoldungsrevision (SLS) und ihre Folgen - die 3. Baustelle. Hinsichtlich der 1. Baustelle sind immer noch die Nachzahlungsforderungen derjenigen Gesundheitsangestellten offen, die 2002 für die Zeit von 1997 bis 2002 nicht betrieben haben (überwiesene Motion Rykart / Leupi vom 25.6.2008)
Anfang August 2009: Versand an alle AGGP-Mitglieder mit Kundgebungsflugis und Einladungen zur KOG-Veranstaltung am 1.9.09
15. Juli 2009: AGGP-Stellungnahme zum Entwurf des Personalreglements des teilprivatisierten KSW
18. Mai. 2009: Der AGGP-Vorstand beschliesst eine Kundgebung gegen das Teilprojekt 3 (TP3) der kantonalen Lohnteilrevision auf den Monat September. Das kantonale Pflegepersonal soll der Fianzdirektorin RR Ursula Gut einen Besuch abstatten. Ein Vorankündigungsflugi wird verteilt und in den fplgenden Monaten laufen die Vorbereitungen.
15. Mai.2009: Die AGGP schickt ihre Stellungnahme zum Teilprojekt 2 (TP2) der Lohnteilrevision ab.
12. Mai, Internationaler Tag der Pflege: An der AGGP-Veranstaltung vom Montag, 27. April 2009 zur Lohnteilrevision hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die dem kantonalen Gesundheitspersonal empfiehlt, bis zum 11. Mai (oder auch später) Protestbriefe zu schreiben. Auch Buttons können bestellt werden. Genaueres unter: Hinweise.
22. Mai 2009: AGGP-Mitgliederversand mit Infos und Musterbriefen für allfällige Einsprachen gegen die städtischen Lohnmassnahmen 2009
April 2009: Kantonale Lohnteilrevision: Die AGGP weist den in der Vernehmlassung stehenden Entwurf (TP3) ab. Einladung zur Diskussionsveranstaltung am Montag, 27. April 2009 , 19 Uhr, Grüner Saal, Volkshaus Zürich. Am 2. April, am Tag der Vernehmlassungs-Veröffentlichung, verschickt die AGGP ein Mediencommuniqué.
6. April 2009: AGGP-GV und Veranstaltung zu "Bettenknappheit, Personalnotstand und auch noch DRG's - Gefahr für PatientInnen und Personal". Referat des AGGP-Vorstandmitglieds Pierre Gobet. Die Veranstltung wird gut besucht.
Ende März 2009: Versand des AGGP-Bulletins Nr 22
Anfang März 2009: Einladung an die AGGP-Mitglieder zur GV-Veranstaltung
März 2009: Der Stadtrat lässt sich Zeit mit den Nachzahlungen für das Gesundheitspersonal, das die Stadt nicht betrieben hat. Auf die Nachfrage der KOG hin, wann die Weisung des Stadtrats auf die überwiesene Motion Rykart/Sutter erscheine, antwortet Stadtrat Robert Neukomm "Der Stadtrat wird diesen Auftrag innert Frist, also vor Ende Juni 2010 erfüllen, indem er dem Gemeinderat eine Vorlage unterbreitet. Zu diesem Zeitpunkt wird er auch informieren."
Januar 2009: Viele Gesundheitsangestellte, die die Verjährung ihrer Nachzahlungsforderungen zur Gleichstellungsklage (betrifft die Zeit 1997-2002, vor der Besoldungsrevision im Jahr 2002) nicht unterbrochen haben, fragen an, ob sie diesbezüglich jetzt noch betreiben können. (Am 25. Juni 2008 wurde im Gemeinderat eine Motion überwiesen, wonach der Stadtrat angewiesen wird, auch Gesundheitsangestellte, die nicht betrieben haben, zu entschädigen).